Welche Fenster sollen es sein?

Neue Fenster stellen jeden auf eine harte Probe. Denn der Vergleich zwischen Kunststofffenstern, Aluminiumfenstern und Holzfenstern ist keineswegs eine leichte Angelegenheit. Dabei kann home-66627_640(2)eines außer Acht gelassen werden: die Verglasung. Denn es ist vollkommen egal, welchen Rahmen das Fenster erhalten soll. Die Verglasung sollte bestmöglich auf die Region, in der das Gebäude steht, abgestimmt sein. Das Passivhaus sei hier einmal ausgenommen, da es anderen Anforderungen entsprechen muss.

Generelles zum Thema Fenster

Grundsätzlich sollte der Preis für gut isolierte Fenster nicht das Hauptkriterium für die Entscheidung sein. Denn das günstigste Fenster, egal ob Kunststofffenster oder Holzfenster, könnte die Optik des gesamten Hauses ruinieren. Aber selbstverständlich sollten Fenster Preise verglichen werden. Schließlich muss jeder auf sein Geld achten und entsprechend beim Fenster kaufen das Optimum für sich heraus holen. So ist also das neue Fenster an die Optik der bereits vorhandenen Fenster anzupassen, es sei denn, dass alle Fenster auf einmal ausgetauscht werden sollten.

Holzfenster

Hierbei handelt es sich um einen sehr guten Werkstoff, der eine sehr gute Ökobilanz aufweisen kann. Denn sie benötigen die geringste Energiemenge bei der Herstellung. Auch die Imprägnierung, die das Holz selbstverständlich erhalten muss, kann auf ökologischer Basis erfolgen, beispielsweise mit einem Holzschutz auf Bienenwachsbasis. Ihre Dämmeigenschaften sind denen des Kunststoffrahmens gleichzusetzen. Preislich liegen sie über den Kunststofffenstern. Ein kleiner Wermutstropfen: Sie sollten jedes Jahr überprüft werden und einen neuen Schutzanstrich erhalten. Dies gilt besonders für die Wetterseite. Besonders wichtig ist es, auf eine gute Dichtung zu achten.

Kunststofffenster

Der Aufbau der Kunststofffensterrahmen ist in den letzten Jahren im weiter verbessert worden. So kann der Kunde beispielsweise zwischen einer minimalen Dämmung mit 3 Kammern bis zu einer optimalen Dämmung mit 6 Kammern auswählen. Doch auch die Dichtungen, die sich rundherum ziehen, sind wichtig. Je mehr Kammern vorhanden sind, desto mehr Dichtungen sorgen dafür, dass keine Feuchtigkeit in die Räumlichkeiten gelangt. Viele Hersteller verwenden einen Stahlkern für ihre Fensterrahmen. Dieser ist beispielsweise bei allen Schüco Fenstern zu finden. Dadurch kann dieser Rahmen nicht mehr aufgebohrt werden, da der Stahlkern den Bohrer aufhält.

Aluminiumfenster

Der Werkstoff Alumium passt nicht zu jedem Haus. Doch ist er einfach unverwüstlich, sodass er eine Langlebigkeit aufweist, die die von Holz- und Kunststofffenstern in den Schatten stellt. Aufgrund seiner Unverwüstbarkeit wird es gerne für große und ganz große Fenster eingesetzt. Auch in Hinblick auf das Thema Einbruchschutz steht das Aluminiumfenster an erster Stelle. Ein weiterer Pluspunkt ist der geringe Pflegeaufwand und die selten notwendige Wartung.

Leider sind Aluminiumfenster in der Herstellung wahre Energiefresser, sodass ihre Ökobilanz vernichtend ausfällt. Allerdings sind sie zu 100 % recycelbar. Ihre Dämmfähigkeit hält sich in Grenzen. Verglichen mit den anderen beiden Fenstern sind sie die teuersten. Aluminium lässt sich mit dem Werkstoff Holz in Bezug auf Fensterrahmen sehr gut kombinieren, was einige Hersteller gerne durchführen.